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PM Camp 2017 – It´s our turn.

Hast du schon mal etwas von einem Projektmanagement Bar Camp gehört? Nein? Das sollte sich schnellstens ändern! Denn dabei geht es nicht um ein bierseliges Treffen überarbeiteter Projektmanager in einer Bar, sondern um eine Open Space Veranstaltung, bei der Projektmanager aus verschiedenen Branchen jährlich zusammenkommen und sich zu diversen Themen und Trends in mittlerweile 11 Städten austauschen. Dank des ehrenamtlich aktiven Organisationsteams konnte Ende Juni bereits das vierte PM Camp in München in den Räumlichkeiten der Physiologie der Ludwig-Maximilian-Universität (kurz: LMU) stattfinden.Collage_1

Die Veranstaltung richtet sich an alle PM Praktiker, welche gerne über den Tellerrand hinausschauen, ihre Erfahrungen teilen oder ihr Wissen im Bereich des Projektmanagements erweitern möchten, ganz nach dem Motto: Aus der Praxis – für die Praxis. Das PM Camp ist eine Art Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements. Es versucht Menschen auf Augenhöhe zusammenzubringen, um von- und miteinander zu lernen und gemeinsam die Zukunft des Projektmanagements zu gestalten.

Geben statt nehmen: Vom Teilnehmer zum Teilgeber

Donnerstagabend, den 29. Juni 2017, startete das PM Camp mit einem Get Together bei leckerem Essen und guten Drinks. Hier gab es die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und die anatomische Schausammlung der LMU München zu besuchen.

Am Freitag folgte das offizielle Opening des PM Camps durch das Orga-Team. Es wurden die Leitsätze und Ziele sowie die Session-Planung des Bar Camps vorgestellt. In insgesamt 5 parallelen Streams, die sich über den ganzen Tag hinweg verteilten, hatten die Teilnehmer bzw. Teilgeber die Möglichkeit, selbst eine eigene Session anzubieten oder sich bei anderen Sessions aktiv mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung einzubringen. Die Inhalte und Workshops konnten eigenständig bestimmt und weiterentwickelt werden, wodurch ein Ort für Dialog und Erfahrungsaustausch geschaffen wurde. Sinn und Zweck war es, das Thema Projektmanagement für die Teilnehmer des PM Camps „erlebbar“ zu machen, was auf beispiellose Weise gelungen ist.Collage_2

Spannende Sessions & entspanntes Networking

Ein Schwerpunkt lag auf dem Themengebiet des agilen Projektmanagements. Hierzu wurden mehrere Sessions angeboten, wie z.B. „Agile / Cynefin / Scrum“, „Agilität messen?“ und „Überleben in einer agilen Organisation“. Besonders interessant war darüber hinaus das Thema „Modernes Recruiting“, bei dem ein mittelständisches IT Consulting Unternehmen seinen agilen Recruiting-Prozess vorstellte. Das Recruiting Scrum Team steuert dabei den gesamten Bewerberprozess mit Hilfe eines Trello Boards – und zwar vom Eingang der Bewerbung bis hin zum Vertragsabschluss.

Nach der Closing-Note folgte ein geselliger Ausklang des Abends bei einem Barbecue auf der Terrasse der LMU. Dabei wurde den Teilnehmern die einzigartige Möglichkeit geboten, sich untereinander zu diversen Projektmanagement Themen völlig frei in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. Nachtschwärmende PMs zog es danach noch weiter ins Mariandl Cafe am Beethovenplatz.

Am Samstag wurde das Session-Format fortgesetzt und weitere vielfältige Inhalte füllten den Tag, wie etwa die Thematik der „Retrospektive“. Da Pro und Contra ja jeder geben kann, wurde sich vor allem über unkonventionelle Methoden der Projekt-Nachbesprechung ausgetauscht. Beispielhaft dafür sind unter anderem der Retromat  und die Fun Retrospectives, welche kommende Nachbesprechungen für das ganze Team abwechslungsreicher gestalten und den gesamten Output erhöhen können.Collage_3

Jetzt gilt’s: Gelerntes umsetzen!

Auch bei netzeffekt gehört das Thema Projektmanagement zum Daily Business, da wir neben Performance Marketing Kampagnen auch immer mehr spannende Projekte in den Bereichen Kreation, Technik und Digital Analytics übernehmen. Eine gute Planung, transparente Prozesse sowie eine klare Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten sind daher besonders wichtig. Die richtigen Projektmanagement-Methoden und Tools bilden dabei die Basis. Auch wir machen in unserem Projektumfeld von „Retrospektiven“ Gebrauch. Mit ihnen gewährleisten wir eine Wertschätzung für das, was im Projekt und in der Zusammenarbeit besonders gut gelaufen ist, erkennen aber auch, welche Fehler uns unterlaufen sind und wie wir aus ihnen lernen können.

Das PM Camp endete übrigens keinesfalls nur im Dialog, es entstanden auch viele praktische Ergebnisse, Ideen und Impulse für Optimierungen, welche wir zukünftig auch bei netzeffekt einem Praxistest unterziehen werden. Das Besondere am PM Camp ist vor allem, als Teilgeber eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Inhalte der einzelnen Sessions übernehmen zu können sowie das aktive Einbringen Aller in das Geschehen – was einen angenehm-kontroversen Gegensatz zu traditionellen Konferenzen bietet. Neben dem Erfahrungsaustausch ergaben sich auch zwischen den Sessions, beim Essen oder nach Programmschluss nette und konstruktive Gespräche zwischen den vielen Teilgebern. So konnten wir unser Netzwerk auf ganz entspannte Art erweitern.Collage_4

Alles in allem war das PM Camp eine sehr anregende, lehrreiche sowie abwechslungsreiche Erfahrung und wir freuen uns, im nächsten Jahr bestimmt wieder dabei zu sein.

Quellen Texte:

 Quelle Bilder:

Galerie: http://muenchen.pm-camp.org/galerie-pm-camp-muenchen-2017/

 

 

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