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JETZT-Conversion-Konferenz

von Alessa Zehe

Am 03. April 2019 fand im Wiener Hotel “Das Triest” die JETZT-Konferenz zu den Themen Conversion bzw. Customer Journey statt. netzeffekt war selbstverständlich auch dabei! Für mich als Praktikantin war der Conference Day natürlich eine ganz besonders spannende, neue Erfahrung.

Insgesamt standen 7 Vorträge auf dem Programm. Die Speaker gingen ganz unterschiedlich an die Themen heran:

Klaus Oberecker, Gründer der Insights Platform Reppublika, schafft einen gelungenen Einstieg, indem er bereits vorwegnimmt, dass das Konsumentenverhalten während der Customer Journey so individuell sei, dass diesbezüglich keine allgemeingültigen Aussagen getätigt werden können.

Nick Sohnemann (siehe Bild oben) von FutureCandy hingegen geht in seiner mitreißenden Präsentation eher auf Artificial Intelligence ein und wie neue, innovative Services die Customer Journeys in Zukunft verbessern könnten. Viel testen und ausprobieren ist hier sein Geheimnis. Er gibt uns einen coolen Tipp mit: Die einzelne Innovation muss gar nicht unbedingt erfolgreich sein, um als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen wahrgenommen zu werden.

Nach der ersten Kaffeepause diskutieren Petra Hauser (Exponential Business Hub), Mathias Sadjadi (Sky Österreich) und Marco Vitula (Vamida), wie die Conversion Rate in die Höhe getrieben werden kann. Dabei wird der Blick auch auf altbewährte Marketing-Methoden gelenkt, nämlich auf die Verknappungsstrategie und die zeitliche Befristung von Angeboten. Funktioniert nach wie vor! In einer immer mehr digitalisierten Welt sei aber auch die persönliche Customer Care nicht zu unterschätzen: Um aus einem Neukunden einen Bestandskunden zu machen, sei zwischenmenschliche Absprache und gegenseitiges Vertrauen auch heute noch unabdingbar.

Sehr spannend gestaltet sich auch der Vortrag von Stephanie Ogulin (ambuzzador) und Julian Fischer (Austrian Airlines), in welchem die beiden über gelungenes Customer Touchpoint Hacking am Beispiel der Austrian Airlines OnBoard Community referieren. Für sie steht der selbstbestimmte Kunde im Zentrum. Mit CleverTogether schaffen sie es auch von den wenig Reisenden personenbezogene Daten zu sammeln und deren Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden.

Nach dem von netzeffekt gesponserten Mittagsessen sensibilisiert uns Marko Knezevic (GroupM) auf Brand Safety und „Really Bad Ads“. Mit einem drastischen Beispiel macht er auf die Gefahr aufmerksam, dass Anzeigen bei einem unpassenden Placement sehr schnell schlechtes Licht auf das werbende Unternehmen werfen können.

Danach erzählt uns Michael Pötscher die Erfolgsgeschichte von TourRadar und wie ihnen der Aufstieg zum erfolgreichen Start-Up gelang. Hierzu verhalf ihnen unter anderem ein selbsterstelltes Multi-Channel-Tracking- und Automation-Tool, das alle für TourRadar wichtigen Skills miteinander vereint.

Nach einem Impulsreferat von Thomas Tauchner (webrocket), welcher Daten mit einem Rohstoff vergleicht, dessen Potenzial viel mehr durch korrekte Interpretation genutzt werden sollte, moderiert Barbara Klinser-Kammerzelt (FH St. Pölten) eine spannende Podiumsdiskussion zur Frage, welche Daten auch wirklich wichtig seien (siehe Bild unten).

Den Abschluss macht Aaron Diekmann von SlopeLift. Mit Local Inventory Ads ist es ihnen gelungen bei Hervis eine Brücke zwischen online und offline zu schlagen, indem über die Produktsuche gleichzeitig ein Offline-Kanal beworben wird: Dem potenziellen Kunden wird gleich angezeigt, in welcher nächstgelegenen Filiale das Produkt verfügbar ist.

Die Konferenz war nicht nur für mich als Neueinsteiger super informativ, sondern auch das Feedback meiner Kollegen und der anderen Teilnehmer war durchwegs positiv. Letztendlich nehmen wir alle einige wertvolle Learnings mit!

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